Künstliche Intelligenz gibt’s in Siri, Alexa und dem Google Assistant (Spracherkennung, Sprachgenerierung) oder in Übersetzungsprogrammen wie DeepL. KI wird eingesetzt für das Autonome Fahren oder bei der Steuerung von Googles Internetballons. Nachfolgend eine Übersicht zur aktuellen Nachrichtenlage über den Einsatz von KI in verschiedensten Lebens- und Unternehmensbereichen.

KI in der Bild- und Videoanalyse

Natürlich wird Künstliche Intelligenz bereits dort eingesetzt, wo die Fähigkeit zur Mustererkennung besonders hilft: Bei der Analyse von Röntgenbildern. Holger Hänßle, leitender Oberarzt der Universitäts-Hautklinik in Heidelberg, bewertet ein von ihm getestetes Diagnoseprogramm so: “Diese Künstliche Intelligenz ist sehr sensitiv. Das heißt übersetzt, die erkennt fast 100 Prozent der Hautkrebsfälle.“ Hier weiterlesen …

In Nordrhein-Westfalen wird Künstliche Intelligenz eingesetzt, um Bild- und Videomaterial im Zusammenhang mit Ermittlungen zu Kinderpornographie auszuwerten. Hier tun effiziente Tools Not: Denn allein in Nordrhein-Westfalen stehen Ermittler vor der Herausforderung, Datenträger mit über 3 Millionen Bildern und über 85.000 Videos auszuwerten. Hier weiterlesen …

Die Gründer des Start-Ups Presize.ai sind zuversichtlich, mit einer Videoaufzeichnung auf dem Smartphone die richtige Kleidergröße zu ermitteln: Der Online-Shopper stellt sich einmal vor das Mobilgerät, dreht sich um die eigene Achse, und schon lässt sich ein 3D-Modell erstellen. Dies soll eingesetzt werden, um Retourenquoten im Online-Handel zu senken. Hier weiterlesen …

KI im Anwendungsbereich Bildgenerierung

Die KI-basierte Smartphone App Face-App erfreut sich großer Beliebtheit. Damit lassen sich Alterungsprozesse für Porträtbilder simulieren. Auf den Social Media kursieren bereits Version der gealterten Alter Egos des französischen DJ David Guetta, des Ex-Models Heidi Klum oder von Dieter Bohlen. Hier weiterlesen …

Und sicherlich sind Sie bereits auf die Nachricht gestoßen, dass KI-Programme verblüffend realistische Porträts generieren, die sich von „echten“ Personen kaum / nicht mehr unterscheiden lassen. Hier weiterlesen …

Künstliche Intelligenz ist natürlich auch bereits in der Kunstszene angekommen. Es gibt nicht nur Musikkompositionen des KI-Programms von Professor David Cope im Stile verschiedener Künstler (z.B. Johann Sebastian Bach, Beethoven, Chopin), sondern auch von KI-Programmen generierte Bilder: Das “Portrait of Edmond Bellamy” wurde im Jahr 2018 bei Christies für 400.000 US-Dollar verkauft. Ob es sich dabei bereits um Kunst handelt, darüber wird gestritten. Hier weiterlesen …

KI bei Spracherkennung, Sprachgenerierung

Die Los Angeles Times setzt KI-Programme ein, um Nachrichten zu generieren. Auch an der Börse werden “nachrichtenlesende Algorithmen” und daraus automatisiert Meldungen für Investoren generiert. Hier – wie auch in anderen Bereichen – ist allerdings dringlich zu klären, wer bei Fehlern am Ende haften muss. Hier weiterlesen …

Wenn Unternehmen kostengünstige 24/7-Services anbieten möchten, dann werden immer häufiger Chatbots und Sprachassistenten eingesetzt. Das StartUp Cognigy aus Düsseldorf verspricht dabei Konversationen, die so natürlich wirken, als würde man mit echten Menschen kommunizieren. Hier weiterlesen …

Einsatz von Künstlicher Intelligenz für Optimierungsprozesse auf Basis von Big Data

Das Unternehmen BlueYonder setzt KI-Algorithmen ein, um für den Einzelhandel optimale Preise zu ermitteln, welche die tatsächliche Nachfrage und Wettbewerbsposition in Echtzeit ermitteln. Oder Bedarfsprognosen bereitstellt, so dass der Lagerbestand optimiert werden kann. Hier weiterlesen …

An Modellschulen in China wird mit KI der Lernprozess optimiert: Videokameras analysieren Aufmerksamkeit und Gemütszustand (Emotionserkennung), der Lernfortschritt der Schüler wird überwacht. Auf dieser Basis kann KI Schülern genau jene Aufgaben stellen, die ihrem Wissenstand und ihrem Gemütszustand entsprechen. Hier weiterlesen …

Auch im Bereich Smart Home finden sich KI-Anwendungen: Wie oft muss man einen Schweinebraten zubereiten, bis er wirklich perfekt gelingt? Diese Frage stellt sich womöglich bald nicht mehr für die Besitzer des ersten intelligenten Backofens von Bosch: Thermometer oder Feuchtigkeitssensoren überwachen den Garprozess und liefern ambitionierten Hobbyköchen eine Vorhersage, wann das Gericht fertig sein wird. Hier weiterlesen …

Apropos Essen: Mit Perfood können Diabetiker ihren Diätplan optimieren. Der Nutzer trägt einen Sensor am Arm, der den Blutzuckerspiegel misst. In die Auswertung durch einen lernenden Algorithmus fließen außerdem Daten eines App-Tagebuchs sowie einer Stuhlprobenanalyse. Hier weiterlesen …

Und mit Dabbel lassen sich im Bereich der Gebäudeautomation und -steuerung Energiekosten einsparen oder auch das Well-Being derjenigen optimieren, die im Gebäude arbeiten oder wohnen. In den KI-Algorithmus fließen etwa ein: Anzahl der Personen im Gebäude, CO2-Sättigung, Feuchtigkeit und mehr. Mit diesen Sensordaten werden Beleuchtung, Temperatur und Klimatisierung gesteuert. Hier weiterlesen …

Sonstige Anwendungsbereiche von Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz wird auch in der IT-Industrie selbst angewandt. So erklärte IBM Watson-CTO Ruchir Puri auf der hub.berlin im April 2019, dass IBM KI einsetze, um KI-Algorithmen weiterzuentwickeln – aus Kostengründen und aufgrund eines Engpasses an Data Scientists. Und bei der Code Review Plattform DeepCode wird KI eingesetzt, um in Softwarecode Schwachstellen zu identifizieren und die Code-Qualität zu verbessern. Hier weiterlesen …

Sebastian Zang
Author

Der Autor ist Manager in der Softwareindustrie mit internationaler Expertise: Prokurist bei einem der großen Beratungshäuser - Verantwortung für den Aufbau eines IT Entwicklungszentrums am Offshore-Standort Bangalore - Director M&A bei einem Softwarehaus in Berlin.