"NoSQL steht für Not-only-SQL. Es handelt sich dabei um Datenbanksysteme, die nicht auf einem relationen Ansatz basieren. SQL (Structured Query Language) ist die gängige Sprache, in der Datenbankabfragen erfolgen. Die Architektur von NoSQL Datenbanken zielt in der Regel ab auf Skalierbarkeit und Performance, im Umfeld von Big Data spielen Sie eine große Rolle. Während relationale Datenbanksysteme eine hohe Konsistenz der Daten anstreben bzw. sicherstellen, hat Konsistenz bei NoSQL-Datenbanken eine nachrangige Bedeutung. Für NoSQL-Datenbank gilt nicht das ACID-Modell (Atomicity, Consistency, Isolation, Durability), sondern häufig das BASE-Modell (Basically Available, Soft State, Eventually Consistent).

In relationen Datenbanken (z.B. Oracle, MS SQL Server, MS Access, MySQL) finden sich Tabellen mit Spalten und Zeilen. In NoSQL-Datenbanken erfolgt die Datenspeicherung etwa nach Wertepaaren, Dokumenten oder Listen. Die Vielfalt ist schier unbegrenzt, hier seien nur zwei Beispiele genannt, ich verweise hier auf den Artikel aus einem Online Fachmagazin (Big Data Insider): ""Das Key-Value-Datenbankmodell nutzt einfache Schlüssel und Werteschemata. Einzelne Werte sind immer bestimmten Schlüsseln zugeordnet und können aus willkürlichen Zeichenketten oder strukturierten Zeichen bestehen. Die Datenbanklösung Redis nutzt das Key-Value-Datenbankmodell. In einem spaltenorientierten Datenbanksystem werden Einträge in Spalten statt in Zeilen gespeichert. Vorteil dieses Modells ist, dass im Gegensatz zu zeilenorientierten Datenbanken keine unnötigen Daten gelesen werden müssen und Leseprozesse schneller sind."""

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Sebastian Zang
Author

Der Autor ist Manager in der Softwareindustrie mit internationaler Expertise: Prokurist bei einem der großen Beratungshäuser - Verantwortung für den Aufbau eines IT Entwicklungszentrums am Offshore-Standort Bangalore - Director M&A bei einem Softwarehaus in Berlin.