"Die Hochzeiten des Großrechners sind zweifellos Vergangenheit, aber noch immer werden Großrechner wie der Mainframe von IBM in Unternehmen wie Banken, Versicherungen, einigen Automobilunternehme und in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt. Der Mainframe wird im Übrigen von IBM ständig weiterentwickelt, und zwar in Böblingen bei Stuttgart. Eine für den Großrechner typischer Programmiersrpache ist etwa Cobol.

Mittelständische Unternehmen bewältigen große Rechenleistungen mit Linux-/Unix-/Windowsservern. Warum ist der Mainframe noch immer im Einsatz und wird nicht durch Server-Technologie abgelöst? Hierfür gibt es mehrere Gründe: Der Mainframe ist vor allem auf Zuverlässigkeit und Robustheit ausgelegt, in punkto Ausfallsicherheit ist der Mainframe den Servern klar überlegen. Der Mainframe von IBM wurde bislang auch noch nicht gehacked. Schließlich gilt auch, dass der Mainframe Teil von DAtenverarbeitungssystemen mit Terabyte von archivierten Daten ist; eine Migration dieser Daten in Server-basierte Systeme wäre mit erheblichem Aufwand und Risiken verbunden.

Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Großrechnern und Supercomputern? Supercomputer sind auf hohe Rechenleistungen ausgelegt, Großrechner auf Zuverlässigkeit und hohen Datendurchsatz.
"

Zurück zum Glossar
Sebastian Zang
Author

Der Autor ist Manager in der Softwareindustrie mit internationaler Expertise: Prokurist bei einem der großen Beratungshäuser - Verantwortung für den Aufbau eines IT Entwicklungszentrums am Offshore-Standort Bangalore - Director M&A bei einem Softwarehaus in Berlin.